Rollenketten und Förderketten

Neben den hier angebotenen Standardqualitäten, bieten wir Ihnen auch speziell verstärkte Rollenketten, sowie Förderketten mit Mitnehmern von IWIS.

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Für Leistungsantriebe und Förderanlagen geeignet

Ketten werden vor allem für Leistungsantriebe verwendet.
Hierzu werden meist Rollenketten eingesetzt. Zudem werden in der Industrie Förderketten für den Transport von Gütern und Flyerketten für lineare Bewegungen verwendet. Durch ihren formschlüssigen Aufbau ermöglicht eine Kette sehr hohe Kraftübertragungen.

Eine Kette bildet sich aus mehreren Teilen.
Die Teile sind in Aneinanderreihung beweglicher, ineinandergefügter Glieder – die auch mit Gelenken verbunden werden können – angeordnet. In der Standardausführung werden Ketten häufig aus Stahl hergestellt und sind gewöhnlich gehärtet.

Ketten sind in verschiedenen Bauformen erhältlich:

  1. Rollenketten zur Kraftübertragung – oft für sehr große Kräfte.
  2. Förderketten zum Transport von Gütern aller Art.
  3. Einfache Ketten, die dem Anheben oder Fixieren dienen, wie z. B. Ankerketten. Diese Ketten sind meistens aus runden oder ovalen Ringen geformt. Diese Bauart ermöglicht eine zweidimensionale Flexibilität.

Qualitätsunterschiede zeigen sich bei den Standardketten überwiegend in der Verschleißfestigkeit und Dauerfestigkeit

Die Standardqualität findet ihren Einsatz überwiegend in gewöhnlichen Kettentrieben. Beispielsweise in Antrieben der Landschaft- und Bauindustrie und bei langsam laufenden Förderanlagen mit geringer Belastung.

Ketten mit hochwertiger Qualität sollten unbedingt bei Präzisionsmaschinen, wie Druck- und Verpackungsmaschinen, zum Einsatz kommen.
In Fördertechnik und bei Landmaschinen werden Ketten mit mittlerer bis hoher Qualität verwendet. Insofern stellt man Ketten für spezielle Verwendungszwecke und Anwendungsbereiche auch aus unterschiedlichen Materialien her.

Ketten sind in verschiedenen Variationen, Qualitäten und Formen erhältlich.
Der Aufbau eines Antriebs mit An- und Abtriebsrad und einer umlaufenden Kette bezeichnet man als Kettentrieb. Solche Kettengetriebe sind auch als Zugmittelgetriebe bekannt.
Der Zugmitteltrieb oder auch Umschlingungstrieb bezeichnet, wie auch beim Zahnriemen- bzw. Riemenantrieb, ein Getriebe, bei dem ein Drehmoment zwischen zwei Wellen durch die Hilfe von einem umschlingenden Zugmittel die Kräfte überträgt.

Der Kettenantrieb zählt zur Familie der formschlüssigen Getriebe

Ein Kettenantrieb läuft, bzw. arbeitet im Normalfall über Kettenräder. Die Teilung der Kette muss hier immer exakt zu den Kettenrädern passen.
Die Drehkräfte im Kettenantrieb werden entweder mit festem oder wechselbarem Übersetzungsverhältnis über die Kette übertragenen.
Bei Kettentrieben bewegt sich die Antriebs- und Abtriebswelle immer synchron zueinander.

Im sogenannten Kettentrieb hat die Antriebskette oder auch Gelenkkette – die Funktion der Übertragung von Drehmomenten.
Das Drehmoment den angetriebenen Kettenrads wird mit Hilfe der Kette auf das angetriebene Kettenrad übertragen.
Vereinzelt und selten werden Ketten auch als Förderkette verwendet.

Die Antriebsketten, die für die Kraftübertragung in Maschinen eingebaut werden, haben gelenkig verbundene Kettenglieder.
In diesen Kettentrieben passen die Kettenglieder auf ein gezahntes und kompatibles Kettenrad. Je nach Kettenbauart variieren sie in Breite und Länge. Die meisten Ketten sind nach DIN normiert und sind Rollenketten. Durch ihre Bauart sind sie eindimensional flexibel.

Kettenräder

Der Korrosionsschutz wird bei Standard-Stahlketten durch Schmiermittel hergestellt.
Zudem gibt es die Möglichkeit die Ketten mit Nickel zu beschichten. Sind Feuchtraumbedingungen gegeben oder sollten Ketten in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen, werden korrosionsbeständige Sonderketten und Sonderteile aus Edelstahl oder hochlegiertem Sonderstahl (z. Bsp. Chromstahl) verwendet. Durch solche Sondermaterialien kann zudem auch eine höhere Positionsgenauigkeit erreicht werden.