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Kettenräder und Kettenradscheiben

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Die Kettenräder, die für die Ketten verwendet werden, sind in der DIN 8192 genormt. Wie in sämtlichen Antrieben dienen die Kettenräder zur Kraftübertragung bei den oben erwähnten Rollenketten, welche nach ISO 606 genormt sind. Früher wurde hierzu die DIN 8187 verwendet. Die Kettenräder nach dieser Norm können als („Form A“) Kettenradscheibe oder als („Form“ B) Kettenrad mit einseitig bündiger Nabe ausgeführt werden.
Für Rollenketten kann die Aufnahme auf das Kettenrad dann für Einfach-, Zweifach- und Dreifachrollenketten ausgelegt sein. Die Kettenräder werden nach Norm aus Stahl gefertigt und weisen eine Mindestzugfestigkeit von 500 N/mm² auf. Zur Herstellung wird auch Gusseisen verwendet.
Wenn die Kettenräder aus anderem Material hergestellt werden, wie z.B. Kunststoffe, sind diese nicht mehr genormt. Damit die Kettengeschwindigkeit so weit als möglich gleichförmig ist, sollte die Zahnanzahl der Kettenscheibe nicht geringer als 15 sein.

Kettenräderwartung

Die gründliche Reinigung gilt nicht nur für die (Roll)ketten, sondern auch für die Kettenradzähne. Auch hier ist es besonders wichtig, die Schmutzrückstände zu entfernen, da diese die (Roll)kette dehnen würden.
Beim gründlichen Reinigen untersuchen Sie gleichzeitig das Kettenrad auf Verschleiß der Zähne. Diese werden in der Regel „rund“ oder stumpfen ab. Bei übermäßigem Verschleiß oder hakenförmigen Zähne ist es wichtig, neue Kettenräder einzubauen, damit die (Roll)kette einwandfrei läuft und zudem keinen Folgedefekt erleidet.
Wir empfehlen Ihnen kein abgenutztes Kettenrad zu benutzen oder dieses einfach in umgekehrter Richtung in Betrieb zu nehmen. Auch die neuen Kettenräder sind vor Inbetriebnahme zu prüfen.
Bitte beachten Sie auch, dass eine neue (Roll)Kette nicht um ein stark abgenutztes Kettenrad aufgelegt werden soll. Dieses Vorgehen reduziert zum einen die Lauf- und Übertragungsleistung sowie den Lebenszyklus der (Roll)kette.