Zahnriemenscheiben L
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Zahnriemenscheiben L

nur für Zahnriemen im L-Profil
für Riemenbreite

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Eigenschaften

  • bis 48 Zähne aus Stahl

Technische Details

Profil L
Riemenhöhe (hs) 3,6 mm
Teilung (t) 9,525 mm
Winkel (Beta) 40°
Zahnbreite (s) 4,65 mm
Zahnhöhe (ht) 1,91 mm

Zahnriemenscheibe im L-Profil

Das Profil der Zahnriemen gibt die Form, Größe und Abstand der Zähne des Zahnriemens an.
Die Zahnriemenscheibe muss das gleiche Profil und somit auch die gleiche Teilung wie der Zahnriemen haben.

Die Zahnriemenscheiben im L-Profil sind somit für die Zahnriemen im L-Profil mit 9,525 mm Teilung einsetzbar.
Die Zähne der Zahnriemenscheibe sind trapezförmig, da das Profil der passenden Zahnriemen ebenfalls trapezförmig ist.

Die Zähne des Zahnriemens sind bei einem Zoll-Profil deutlich kleiner als die Zahnlücken.
Da der Zahnriemen in die Zahnriemenscheibe eingreifen muss, sind die Zahnlücken der Zahnriemenscheibe kleiner als die Zähne. Zahnriemen im Zoll-Profil, die auf zölligen Zahnriemenscheiben laufen, können kleiner umgelenkt werden.

Kleine Zahnriemenscheiben aus Stahl und große aus Grauguss

Zahnriemenscheiben mit dem Profil L werden mit bis zu 48 Zähnen aus Stahl und ab 50 Zähnen aus Grauguss hergestellt.

Stahl ist ein robustes und langlebiges Material, welches für hohe Belastungen geeignet ist.
Das Material weist eine hohe Härte und eine gute Wärmebeständigkeit auf.
Die Zahnseite der Zahnriemenscheiben aus Stahl ist zudem hoch abriebfest und sie eignen sich ideal für den Einsatz mit Spannsätzen.

Grauguss eignet sich aufgrund des geringeren Gewichts in der Fertigung vor allem für sehr große Zahnriemenscheiben.
Das Gussmaterial besteht aus grauem Eisen und Silizium. Grauguss ist leichter als Stahl und dennoch stabil.
Im Vergleich zu Stahl besitzt das Material eine etwas geringere Härte.

Riemenbreite

Die angegebene Riemenbreite gibt die maximale Breite des passenden Zahnriemens an.
Die Bezeichnung der Zahnriemenscheibe beim L-Profil gibt immer die gesamte Breite der Scheibe an.

Die Riemenbreite ist in der Bezeichnung der Zahnriemenscheibe nicht direkt ablesbar.
Damit der Riemen nicht verklemmt und seitlich anläuft, ist die verzahnte Breite der Zahnriemenscheibe immer etwas breiter als die maximal empfohlene Riemenbreite des passenden Zahnriemens.

Zähnezahl der Zahnriemenscheiben

Die Zähnezahl der Zahnriemenscheiben ändert den Durchmesser der Zahnriemenscheiben.
Je höher die Zähnezahl, desto größer ist der Durchmesser der Scheibe.
Die Zähne des Zahnriemens müssen formschlüssig in die passende Zahnlücke der dem entsprechenden Profil der Zahnriemenscheibe passen.

Die Zahnriemenscheiben haben bei einer kleineren Zähnezahl Bordscheiben.
Bei einer größeren Zähnezahl sind diese nicht vorhanden, da die ausreichende Anzahl an Zähnen verhindert, dass der Riemen seitlich verrutschen kann.

Zahnriemenscheiben ab Lager mit Vorbohrung oder Taperbuchseneinsatz

vorgebohrt / angesenkt

Die Zahnriemenscheiben, die eine Vorbohrung besitzen, sind entweder mit einer kleinen Bohrung versehen oder haben eine Zentrierbohrung (angesenkt).
Vor Allem kleine Zahnriemenscheiben besitzen meist keine Durchgangsbohrung.

In diesen Zahnriemenscheiben ist dann lediglich eine angekörnte Vorbohrung (Zentrierbohrung) erkennbar.
Die Zahnriemenscheiben sind meist Lagerware und können schnell geliefert werden.

Taperbuchseneinsatz

Zahnriemenscheiben können mit einer Befestigung für Taperbuchsen gefertigt werden.
Die Taperbuchse ist ein Spannelement, welches in einer Wellen-Naben-Verbindung eingesetzt werden kann.

Die passende Taperbuchse kann problemlos mit der gewünschten Zahnriemenscheibe verspannt und mittels Madenschrauben befestigt werden (im Lieferumfang der Taperbuchse enthalten).
Das Spannelement fixiert eine Zahnriemenscheibe axial auf einer Welle.

Die Zahnriemenscheibe hat an ihrer Innenseite drei Halbbohrungen, die ergänzt mit den Halbbohrungen der Taperbuchse hineingeschraubt und wieder gelöst werden kann.

Bohrungsbearbeitung zur Wellenbefestigung

Sie haben die Option, die Zahnriemenscheiben mit Ihrer gewünschten Bohrung bearbeiten zu lassen.
Die Zahnriemenscheiben werden nach der Fertigungstoleranz H7 gefertigt.
Antriebswellen sind meist nach h6 genormt.

Fertigungsbohrung

Die Zahnriemenscheibe wird mit einer zentralen Bohrung in der Mitte der Scheibe gefertigt.
Die H7 Fertigungsbohrung dient als präzise Bohrung zur Spielpassung für eine h6 Welle (Standard).

Diese lässt sich noch auf der Welle verdrehen und verschieben.
Die Fertigungsbohrung wird nach DIN H7 gefertigt.

Bohrung mit DIN-Nut

Die Zahnriemenscheibe wird auf eine Welle mithilfe einer Bohrung und Din-Nut befestigt.
In die Bohrung wird eine Nut eingebracht, die mithilfe einer Passfeder eine sichere Verbindung zur Welle ermöglicht.

Nut und Passfeder sorgen für eine sichere Formschlussbefestigung auf der Welle.
Die Bohrung und die Nut werden nach DIN gefertigt und sind mit der Antriebswelle abzustimmen.
Die Zahnriemenscheibe wird zusammen mit einer Passfeder formschlüssig befestigt.

Bohrung und Gewindebohrung

Die Zahnriemenscheibe wird durch eine Fertigungsbohrung passend zum Wellendurchmesser auf eine Welle geschoben und mit einer Befestigungsbohrung für einen Gewindestift versehen.

Hier wird zusätzlich zur Fertigungsbohrung eine Gewindebohrung 90 ° zur Welle angebracht.
In dieser kann mittels Madenschraube / Gewindestift (nicht im Lieferumfang) die Scheibe mit der Welle verklemmt werden.

Bohrung mit DIN-Nut und Gewindebohrung auf Nut

Die Zahnriemenscheibe wird auf eine Antriebswelle mithilfe einer Din-Nut und einer Gewindebohrung befestigt.
Die Din-Nut wird in die Fertigungsbohrung gestoßen. Nut und Passfeder sorgen für eine sichere Formschlussbefestigung auf der Welle.

Die Bohrung und die Nut werden nach DIN gefertigt und sind mit der Antriebswelle abzustimmen.
Die Zahnriemenscheibe wird zusammen mit einer Passfeder formschlüssig befestigt.
Dies sorgt für eine starke und zuverlässige Verbindung zwischen Zahnriemenscheibe und Welle.

Bohrung mit 2x Gewindebohrungen – je 90° versetzt

Es werden 2 Gewindebohrungen senkrecht zur Fertigungsbohrung angebracht.
Die Gewindebohrungen sind um 90° zueinander versetzt.
Die Madenschrauben werden in die Gewindebohrungen eingefügt und angezogen, um die Zahnriemenscheibe sicher an der Welle zu befestigen.

Durch die zusätzlichen Gewindebohrungen kann mehr Kraft übertragen werden.
Dies bietet zusätzlich Stabilität und Sicherheit für die Verbindung zwischen der Zahnriemenscheibe und der Antriebswelle.

Bohrungen mit 3x Gewindebohrungen – je 120° versetzt

Es werden 3 Gewindebohrungen senkrecht zur Fertigungsbohrung angebracht.
Die Gewindebohrungen sind um 120° versetzt. Die Madenschrauben werden in die Gewindebohrungen eingefügt und angezogen, um die Zahnriemenscheibe sicher an der Welle zu befestigen.

Durch die zusätzlichen Gewindebohrungen kann mehr Kraft übertragen werden.
Dies bietet zusätzlich verstärkte Stabilität und Sicherheit für die Verbindung zwischen der Zahnriemenscheibe und der Antriebswelle.

Anfertigungsware

Diese Zahnriemenscheibe wird auf die von Ihnen gewünschte Bohrung angefertigt.
Bitte beachten Sie, das diese Zahnriemenscheiben aufgrund der Anfertigung vom Widerrufsrecht ausgeschlossen sind, da diese nicht wieder eingelagert werden können und Ihren Wünschen entsprechend bearbeitet wurden.

Sonderbohrungsbearbeitung

Unsere Bearbeitungszeit für Zahnriemenscheiben beträgt normalerweise ca. 7-10 Werktage.
Die Scheiben können mit Bohrungen, Din-Nuten und Befestigungsbohrungen ausgestattet werden.
Wählen Sie hierzu unter Wellenbefestigung "Fertigungsbohrung" das Passende aus. Für größere Mengen können Sie uns gerne anfragen.

Auf Anfrage nehmen wir gerne spezielle Bearbeitungen der Riemenscheiben für Sie vor.
Hierfür benötigen wir von Ihnen eine technische Zeichnung für die Kalkulation und die exakte Bearbeitung. Sonderscheiben können in ca. 4-6 Wochen angefertigt werden. Mit einem Expresszuschlag können wir Kleinmengen oft auch kurzfristig liefern.